© Manfred Antranias Zimmer; Pixabay

Abfall, Recycling & Müllabfuhr

Erreichbarkeit des Abfallwirtschaftsbetriebs Landkreis Heilbronn

Tel. 07131 993-360

Fax 07131 994-196

Abfallwirtschaftsbetrieb@landratsamt-heilbronn.de

www.landkreis-heilbronn.de

Lerchenstraße 40
74072 Heilbronn

Abfallkalender 2021

Der neue Abfallkalender ist auch online abrufbar unter www.landkreis-heilbronn.de/abfallkalender.

Sollten Sie keinen Kalender erhalten haben, kann ein Exemplar ganzjährig im Rathaus abgeholt werden.

Der Abfallkalender enthält außerdem einen Spermüllgutschein (Spermüll + Elektroschrott + Altmetall auf Abruf). Pro Haushalt ist eine Sperrmüllabholung möglich.

Die Anmeldung kann entweder mit dem Gutschein oder alternativ online erfolgen unter www.landkreis-heilbronn.de/sperrmuell-online.

 

Kennen Sie schon unsere App, die Sie an die Abfuhrtermine erinnert und die viele weitere Informationen rund um die Entsorgung bietet?

www.landkreis-heilbronn.de/abfall-app

Die neuen Müllmarken gibt es ab dem 1. Dezember

Die Müllmarken und Banderolen für 2021 können ab Dienstag, 1. Dezember 2020, bei folgenden Stellen gekauft werden:

Gerda's Laden, Hauptstraße 38, Nordheim

Die Gebühren für 2021 betragen:

 

Bezeichnung Gebühr
40 l-Restmüllmarke 30,00 €
60 l-Restmüllmarke 45,00 €
80 l-Restmüllmarke 60,00 €
120 l-Restmüllmarke 90,00 €
240 l-Restmüllmarke 180,00 €
40 l-Banderole 1,50 €
60 l-Banderole 2,25 €
80 l-Banderole 3,00 €
120 l-Banderole 4,50 €
240 l-Banderole 9,00 €
60 l-Bioabfallmarke 18,00 €
80 l-Bioabfallmarke 24,00 €
120 l-Bioabfallmarke 36,00 €
240 l-Bioabfallmarke 72,00 €
50 l-Abfallsack für Restmüll 4,20 €
60 l-Sack für Gartenabfälle 1,50 €

 

Banderolen aus 2020 gelten noch das ganze Jahr 2021. Abfallsäcke für Restmüll und

Säcke für Gartenabfälle können ebenfalls im neuen Jahr aufgebraucht werden. Ab Januar 2021 werden nur Abfallbehälter mit neuer Marke oder gültiger Banderole geleert.

Häckselplatz Nordheim

Richtung Neipperg, nach ca. 1 km auf der rechten Seite.

 

mittwochs 15 – 16 Uhr
samstags

11 – 15 Uhr

 

Recyclinghof

Maybachstraße, Nordheim

 

dienstags 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr
freitags 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
samstags 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr

 

Standorte Altglas- und Altpapiercontainer

Nordheim

  • Lerchenstraße (Ecke Maybachstraße)
  • Bahnhofstraße
  • Steinfurtstraße (Ecke Wilhelmstraße)
  • Parkplatz Sportgelände Lauffener Straße
  • Königsberger Straße
  • Hausener Straße

Nordhausen

  • Rohrwiesenweg
  • Falkenstraße

Restmüll, Biomüll und Blaue Tonne (Altpapier, Kartonage)

Auf der Homepage des Landratsamts Heilbronn können Sie sich Ihren ganz persönlichen Abfuhrplan einrichten.

Sperrmüll

Termine auf Abruf (individuelle Anforderung mittels Postkarte; enthalten im Abfallkalender, der jeweils zu Jahresbeginn kostenlos an alle Haushalte verteilt wird bzw. bei Neuzuzug im Meldeamt der Gemeindeverwaltung erhältlich ist oder online).

Online-Anmeldung für Sperrmüll

Altmetall, Elektronikschrott und Kühlgeräte

Termine auf Abruf (individuelle Anforderung mittels Postkarte; enthalten im Abfallkalender, der jeweils zu Jahresbeginn kostenlos an alle Haushalte verteilt wird bzw. bei Neuzuzug im Meldeamt der Gemeindeverwaltung erhältlich ist oder online).

Online-Anmeldung für Altmetall Elektroschrott und Kühlgeräte

Baum- und Heckenschnitt

Annahme auf dem Häckselplatz

Schadstoffsammlung

Mobile Schadstoffsammlung für Haushalte

Standort des Schadstoffmobils in Nordheim: Parkplatz beim Sportgelände, Lauffener Straße

Schadstoffsammlung/Sammeltermine

Änderung der Abfallgebühren 2021

Nach 15 Jahren müssen Abfallgebühren steigen


Weil die Kosten steigen und die Einnahmen sinken, muss der Landkreis Heilbronn nach 15 Jahren Stabilität verschiedene Abfallgebühren erhöhen. Würde der Landkreis auf diese Anpassung verzichten, ergäbe sich 2021 eine finanzielle Lücke von rund 5,2 Millionen Euro. In den zurückliegenden zwei Jahren musste der Landkreis bereits finanzielle Reserven in die Kalkulation einfließen lassen. Dieses Geld stammt aus DSD-Mitteln und der Ausgleichsrückstellung. Gründe für die Entwicklung sind stark steigende Kosten für die Behandlung und Entsorgung von Rest- und Sperrmüll und deutlich sinkender Erlöse. Die Nachfrage nach Wertstoffen wie Papier, Altholz oder Schrott ist eingebrochen. Bisher zahlte beispielsweise ein Vier-Personen-Haushalt mit einer 60-LiterRestmülltonne und einer 60-Liter-Biotonne insgesamt 120 Euro im Jahr. Ab 2021 werden es 135 Euro im Jahr sein. Die Differenz von 15 Euro entspricht einer Steigerung von 12,5 Prozent. Umgerechnet auf den Zeitraum seit der letzten Erhöhung vor 15 Jahren sind das 0,8 Prozent pro Jahr. Trotz dieser Erhöhung müssen die Bürger im Landkreis Heilbronn noch immer weniger bezahlen als in anderen Kreisen. Dort liegen die vergleichbaren Gebühren zum Teil bei weit über 200 Euro. Um der Gebührenanpassung eine Lenkungswirkung zu verleihen und Anreize zur Abfallvermeidung zu bieten, hält der Landkreis die Jahresgebühren und Gebühren für die Biotonne konstant. Teurer werden die mengenabhängigen Gebühren für Restmüllmarken, Banderolen und Abfallsäcke. Wer also künftig weniger Restmüll und eine kleinere Tonne bereitstellt, hat einen Vorteil beim Kauf der Müllmarke. Veränderungen gibt es auch bei der Sperrmüllabfuhr. Die Mengen nehmen seit Jahren zu. Auch deshalb, weil die steigenden Kosten nicht verursachergerecht festgesetzt, sondern von der Gesamtheit der Gebührenzahler getragen wurden. Diese Gerechtigkeitslücke soll verkleinert werden, indem es künftig nur noch eine gebührenfreie Abholung pro Jahr gibt. Dies schafft einen Anreiz, alternative Entsorgungswege wie Tauschbörsen oder Recyclinghöfe zu nutzen. In anderen Landkreisen gibt es mehrheitlich gar keine kostenlosen Abholungen mehr.  Die seit 2007 unverändert geltenden Gebührensätze bei den Annahmestellen in Eberstadt und Schwaigern-Stetten sowie der Firma T- Plus steigen für Hausmüll, Sperrmüll, hausmüllähnliche Abfälle und Baustellenabfälle von 190 auf 250 Euro pro Tonne. Da die Ausgaben für die Altholzbehandlung förmlich explodiert sind, schlägt Altholz der Kategorien A I bis A III künftig mit 40 statt mit 20 Euro pro Tonne zu Buche. 200 statt 160 Euro werden für die Altholzkategorie A IV fällig. Die Gebührensteigerungen führen dazu, dass die Deckungslücke 2021 im Abfallwirtschaftsbetrieb auf rund 600000 Euro reduziert werden kann. Damit bleibt ein finanzielles Polster von vier Millionen Euro an DSD-Mitteln erhalten. Dies bietet die Chance, die Gebühren für einen gewissen Zeitraum auf diesem Niveau zu halten.

Detaillierte Informationen finden Sie unter www.landkreis-heilbronn.de.

 

FAQs Abfallgebühren 2021

Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Heilbronn informiert:

Festgefroren in der Tonne muss nicht sein

In der kalten Jahreszeit kann es vorkommen, dass die Müllwerker trotz mehrmaliger Versuche nur einen Teil der Mülltonne entleeren können – der Rest ist an die Tonnenwand angefroren. Daher ist es wichtig, keinen nassen Abfall in die kalte Abfalltonne zu geben. Zusätzlich kann der Boden der Tonne mit Papier oder leichtem Karton ausgelegt werden, dies hilft Feuchtigkeit aufzusaugen. Außerdem sollte der Tonnendeckel immer geschlossen gehalten werden, denn durch die Öffnung eindringender Regen oder Schnee führt zur Vereisung des Inhalts. Besonders gefährdet im Winter ist die Biotonne. Der Abfallwirtschaftsbetrieb gibt folgende Tipps um das Anfrieren des Bioabfalls in der Tonne zu vermeiden:
- Vorsortiergefäß und Biotonne mit einigen Lagen Zeitungspapier auslegen.
- Feuchte Abfälle nach Möglichkeit antrocknen lassen. Nur nasse Abfälle können gefrieren.
- Den Biomüll in Zeitungspapier einschlagen, so dass kleine "Päckchen" entstehen.
- Nicht gepresste Abfälle frieren schwerer fest. Das Luftpolster zwischen den einzelnen Produkten reduziert die Kälte in der Tonne. Deswegen gilt: Abfälle nicht in die Tonne drücken.
- Wer einen Balkon oder Garten besitzt, kann den Biomüll auch für ca. 1 Stunde ins Freie stellen, bevor er in die Tonne gegeben wird. Abgekühlter Biomüll friert in der Tonne nicht mehr an, wenn es keine Verdunstung mehr gibt.
- Optimal ist das Unterstellen der Biotonne an einem frostgeschützten Platz wie z. B. Garage oder Scheune. Wer die Möglichkeit hat, sollte die Biotonne kältegeschützt unterstellen und das Gefäß erst kurz vor der Abfuhr zur Abholung bereitstellen.

 

Tipps für die Biotonne im Sommer

Aufgrund der erhöhten Temperaturen im Sommer werden die Biotonnen im Landkreis Heilbronn von Mitte Juni bis Mitte August wöchentlich geleert. Die zusätzliche Abfuhr erfolgt am selben Tag, an dem auch der Restmüll abgeholt wird. Die genauen Abfuhrtermine der einzelnen Gemeinden können dem Abfallkalender entnommen werden.

Um zwischen den Abfuhrterminen unangenehme Gerüche aus der Biotonne oder krabbelnde Tonnenbewohner zu vermeiden, gibt der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises folgende Tipps:

  • Bioabfälle sollten so trocken wie möglich in die Biotonne. Bei nassem Rasenschnitt hilft es, diesen vor dem Einfüllen in die Tonne trocknen zu lassen, ebenso wie Tee- und Kaffeesatz. Flüssige Speisereste, wie beispielsweise Soßen oder Suppen, gehören nicht in die Biotonne.
  • Küchenabfälle in Zeitungspapier (kein beschichtetes Glanzpapier) einpacken. Durch dieses "Päckchen packen" wird die Feuchtigkeit gebunden und dadurch Gerüche gehemmt. Auf keinen Fall dürfen dabei Plastiktüten verwendet werden, da diese nicht kompostierbar sind.
  • Die Biotonne und das Vorsortiergefäß mit Zeitungspapier auslegen. Dadurch wird ebenfalls Feuchtigkeit gebunden und die Gefäße bleiben länger sauber. Der Handel vertreibt für die Vorsortiergefäße auch spezielle Papiertüten. Alternativ können Sägespäne oder Sägemehl von unbehandeltem Holz in die Tonne eingestreut werden.
  • Die Biotonne möglichst an einen schattigen und kühlen Platz stellen. Durch Einlegen eines Holzes bleibt die Tonne einen Spalt geöffnet und kann gelüftet werden.
  • Das Auswaschen der Tonne nach der Leerung reduziert ebenfalls die Geruchsbildung. Im Fachhandel gibt es außerdem geruchshemmende und biologisch abbaubare Mittel zu kaufen.

Bei weiteren Fragen steht die Abfallberatung des Landkreises unter der Rufnummer 07131 994-560 gerne zur Verfügung.