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Mitteilungsblatt Nordheim

Neues aus Nordheim und Nordhausen

Herzliche Einladung zur Ausstellung in der Nordheimer Scheune: Daniel M. Thurau, Malerei

Erfasst von: Redaktion, Aslan, Selin | 27.01.2026

Wir laden herzlich zur Ausstellung und ihrer Eröffnung in die Nordheimer Scheune, Talstraße 31/1, ein: Niemand kommt hier lebend raus. Malerei von Daniel M. Thurau vom 21. Februar bis 4. April 2026. Die Eröffnung findet statt am Samstag, 21. Februar 2026, 18.00 bis 20.00 Uhr. Einführung durch Helmut A. Müller; Öffnungszeiten: Di, Do, Sa 15.00 bis 18.00 Uhr. Anmeldung per E-Mail an ham@helmut-a-mueller.de oder per Telefon 07133/9004900 erbeten.

Der 1974 in Köthen/Anhalt, geborene und heute in Berlin lebende Maler Daniel M. Thurau hat sich dafür entschieden, mit seinen Bildern gegen das strukturell Böse im libertären Kapitalismus und die Korruption in dieser Welt, ja gegen den Tod anzumalen. Seine im Titelbild der Nordheimer Ausstellung dargestellte Maria Magdalena hat Jesus in seinem Grab gesucht und nicht mehr gefunden. Als er neben ihr steht, erkennt sie ihn nicht. Er fragt sie, warum sie weint und wen sie sucht. Als er sie aber mit „Maria!“ anspricht, geht ihr ein Licht auf und sie antwortet auf Hebräisch: „Rabbuni!“ Das heißt: Meister! Jetzt spricht Jesus zu ihr: „Rühre mich nicht an!“

Thuraus Bilder werden zu Schildern gegen die Zumutungen des Tatsächlichen, die Stumpfheit des Alltags und seine Mittelmäßigkeit und gegen jede bloße Intellektualität. Ihre stille Mahnung ist mehr als nur ein bloßer Fingerzeig auf die schwärenden Wunden des Zeitgeistes. Sie ist ein Weckruf für mehr träumerischen Mut, ermutigendere Fantasie und gelassenere Naivität. Vom Geist, der hinter seinen Bildern steht, geht die tröstliche Botschaft aus: Halte dich an mir fest; ich falle nicht um.

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