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Schulleitung der Grundschule Nordhausen

Erfasst von: Redaktion, WZ | 02.12.2021 – 16.12.2021

Seit 2018 bis zum Sommer diesen Jahres haben Martina Kühner und Annette Leyer die Grundschule Nordhausen kommissarisch und gemeinsam geleitet. Für die großartige Teamarbeit bedankte sich Bürgermeister Volker Schiek herzlich bei den beiden Pädagoginnen. Gleichzeitig wurde Frau Kühner offiziell im neuen Amt begrüßt. Bürgermeister Schiek wünschte viel Freude und gutes Gelingen der Arbeit als bestellte Schulleiterin.

 

Kommissarische Schulleitung

 

Martina Kühner, die bereits seit 2005 Lehrerin an der Grundschule Nordhausen ist und diese seit 2018 zusammen mit Annette Leyer auch kommissarisch geleitet hat, ist seit diesem Schuljahr die Schulleiterin. 

 

Zur Vorstellung ein kurzes Interview mit Frau Kühner:

F: Was war damals in der Schulzeit Ihr Lieblingsfach?
A: zuerst Mathematik und später Deutsch.

F: Mit welchen zwei Worten würden Sie sich selbst beschreiben?

A: Anpackend und ausgleichend.

F: Was für Voraussetzungen muss man als Schulleiterin mitbringen?
A: Sicherlich ist es gut, wenn man Freude im Umgang mit Menschen hat und auch Verwaltungsaufgaben gerne macht. Ebenfalls wichtig ist es, Herausforderungen annehmen zu können und einen gewissen Ausgleich zum Arbeitsalltag schaffen zu wollen, so wie vielseitige Begeisterungsfähigkeit und Interesse an unterschiedlichsten Bereichen. 

F: Was sind Ihre Aufgaben als Schulleiterin?
A: Schulleitung zu sein bedeutet, einen Betrieb zu führen, die Fäden in der Hand zu halten und trotz aller bürokratischer Aufgaben die eigentlichen Hauptpersonen im Blick zu behalten: alle Schülerinnen und Schüler mit individuellen Begabungen und Interessen. Dies gelingt natürlich in einem Team mit herzlichen, engagierten und tollen Lehrerinnen umso besser.

F: Was sind zukünftige Projekte oder Herausforderungen für Sie und die Grundschule Nordhausen?
A: Die Grundschule Nordhausen ist eine besondere Schule mit vielen bemerkenswerten Elementen: der Offene Beginn, die Montessoripädagogik, die tägliche Freiarbeit, Jahrgangsmischung 1/3 und 2/4, wöchentliche Ateliers und viele Projekte, wie beispielsweise der eigene Schulapfelsaft oder der tolle Schulgarten. Eine wesentliche Herausforderung wird sein, unsere Grundausrichtung beizubehalten und diese im Hinblick auf die Zukunftsentwicklung und Digitalisierung kinderorientiert zu erweitern. Auch sehe ich eine Herausforderung darin, die Betreuungsmöglichkeiten bei uns an der Schule noch familiengerechter zu gestalten, denn hier besteht zusehends mehr Bedarf. 

F: Haben Sie noch ein paar abschließende Worte für Ihre Schüler:innen, Lehrer:innen und an die Eltern?
A: Für mich ist es manchmal noch gar nicht so greifbar, dass ich an dieser Schule, die ich lebe und liebe, nach über 17 Jahren als Referendarin und Lehrerin, nun die Rektorin bin. Frau Ulrike Harsch hat mich damals mit ihrer herzlichen Art aufgenommen, mich gefördert und an mich geglaubt. Frau Iris Walter-Glück hat mich stets in alle Belange der Schulorganisation einbezogen. Wir konnten gemeinsam im Team eine nicht alltägliche Schule aufbauen – ein Ort, an dem alle beteiligten Personen gerne sind, Lehrerinnen, Schülerinnen und Schüler, auch das gesamte Team drum herum. In den vergangenen drei Jahren konnte ich gemeinsam mit Annette Leyer als kommissarische Schulleitung im Tandem, wichtige Erfahrungen machen. Erst durch diese gemeinsame Zeit konnte ich mich entscheiden, mich auf diese Stelle zu bewerben. 
Ich hoffe sehr, dass wir die eigentlich „offenen Türen“ unserer Schule in Zukunft wieder mehr öffnen dürfen, sodass wir gemeinsam diesen wichtigen Lebensraum der Kinder gestalten können.