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Infizierte und Kontaktpersonen

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zu Infektionen mit dem Corona-Virus sowie zur Quarantäne als Infizierter, als Kontaktperson oder als Haushaltsangehörige von infizierten Personen.

 

Die Corona-Verordnung Absonderung, die für Kontaktpersonen und Haushaltsangehörige infizierter Personen gilt, finden Sie hier.

Bin ich von einer Corona-Infektion betroffen und was ist zu tun?

Bin ich Kontaktperson und was ist zu tun?

Ein Merkblatt zur Selbsteinschätzung des Infektionsrisikos und zur Einstufung als Kontaktperson finden Sie hier. Dieses allgemeine Schema dient zur Orientierung, ersetzt aber nicht die Einzelfallbetrachtung durch das Gesundheitsamt.

 

Informationen zur Quarantäne finden Sie auf dieser Seite unter "Quarantäne".

Quarantäne (Kontaktpersonen, Haushaltsangehörige und Infizierte)

Informationen

Weitere Informationen zur häuslichen Isolierung, auch wenn Sie Kontaktperson sind, finden Sie hier.

Tipps bei häuslicher Quarantäne.

 

Bescheinigung über Quarantäne und Info vom Gesundheitsamt

Sollten Sie Kontaktperson sein, meldet sich das Gesundheitsamt bei Ihnen.

 

Sie erhalten vom Ordnungsamt eine Bescheinigung, welche Ihren Quarantänezeitraum für mögliche Entschädigungsansprüche bestätigt.

Die Bescheinigung über die Quarantäne wurde bisher für jeden Quarantänefäll automatisch ausgestellt. Aufgrund der unterschiedlichen Quarantänedauer wird die Bescheinigung in Zukunft nur noch auf Antrag ausgestellt. Bitte wenden Sie sich hierfür an corona@nordheim.de oder an 07133 182-1999.

 

Wer muss wann und wie lange in Quarantäne?

Informationen hierzu finden Sie in der Corona-Verordnung Absonderung oder auf folgender Seite des Landes Baden-Württembergs: FAQ Quarantäne

  • Die Quarantänezeit für Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen wurde wieder von 14 auf 10 Tage verkürzt.
  • es gibt nun die Möglichkeit des Freitestens:
    • Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen können am 5. Tag der Quarantäne einen PCR-Test machen. Ist dieser negativ, endet die Quarantäne.
    • Ebenso ist es für diese Personen am 7. Tag der Quarantäne möglich, diese durch einen Schnelltest zu beenden.
    • SchülerInnen können sich bereits am 5. Tag durch ein negatives Schnelltestergebnis freitesten.
    • Für Kindergartenkinder endet die Quarantäne, sobald ein negativer Schnell- oder PCR-Test vorliegt. Das Ergebnis ist vor Betreten der Einrichtung der Leitung oder den jeweiligen Erzieherinnen vorzuzeigen.

Da evtl. negative Testergebnisse nicht dem Gesundheitsamt übermittelt werden, erfolgt hier keine Korrektur der Quarantänedauer. Das Testergebnis ist deshalb bis zum Ablauf der ursprünglichen 10-tägigen Quarantäne mitzuführen bzw. der zuständigen Behörde (Gesundheitsamt oder Ortspolizeibehörde) auf Verlangen vorzuzeigen.

 

Regelungen während der Quarantäne

Im Falle einer Infektion und Anordnung zur häuslichen Quarantäne gelten folgende Regelungen:

  1. Während der Quarantäne ist es untersagt, die Wohnung zu verlassen. Ebenso ist es untersagt, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören.
  2. Für die Zeit der Quarantäne unterliegt man der Beobachtung durch das Gesundheitsamt.
  3. Während der Quarantäne muss täglich morgens und abends die Körpertemparatur gemessen werden. Es ist ein Symptomtagebuch zu führen.
  4. Beim Auftreten von Symptomen ist umgehend der Hausarzt zu informieren.
  5. Über Kontaktpersonen muss eine Liste erstellt und diese dem Gesundheitsamt übermittelt werden. Folgende Daten sollten enthalten sein: Name, Vorname, Anschrift, Geburtsdatum, Datum des letzten Kontakts, Telefonnummer und E-Mailadresse sowie den Hinweis, ob die Person bereits informiert werden konnte.
    Unter Kontaktperson fallen alle Personen, mit denen man innerhalb der letzten 48 Stunden vor Auftreten der Symptome Kontakt hatte. Sollten keine Symptome vorliegen, gilt der Zeitraum bis 48 Stunden vor Abnahme des Abstrichs.
  6. Folgende Hygieneregeln sind zu beachten
    • Minimieren der Kontakte zu anderen Personen
    • Innerhalb des eigenen Haushalts zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass man sich in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhält.
    • Beim Husten und Niesen Abstand zu anderen halten und wegdrehen
    • Regelmäßig Hände waschen
    • Berühren von Augen, Nase und Mund vermeiden.
  7. Abfälle aus Quarantäne-Haushalten müssen in stabilen Kunststoffsäcken gesammelt und fest verknotet in der Restmülltonne entsorgt werden. Hierzu zählen nicht nur Hygieneartikel, sondern auch andere Abfälle, z.B. Altpapier, Verpackungen oder Bioabfälle. Die virenbelasteten Abfälle dürfen keinesfalls lose in die Abfallbehälter gegeben oder daneben gestellt werden. Glas- und Pfandverpackungen, Elektroabfälle, Batterien und Schadstoffen sollen nicht über den Hausmüll entsorgt werden.

Die Entsorgung über die üblichen Wege darf frühestens 5 Tage nach Aufhebung der Quarantäne erfolgen.

Für alle anderen Haushalte, die nicht unter Quarantäne stehen, gilt weiterhin das Gebot der Mülltrennung.